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Osteopathie

Osteopathie ist eine sanfte, individualisierbare und ganzheitliche Therapie, die ohne Medikamente auskommt und nur mit den Händen und dem Geist ausgeübt wird.

  • Kurzfristige Termine verfügbar
  • Ganzheitlicher Ansatz
  • Ohne Medikamente
  • Erfahrene Therapeutin

"Krankheiten finden kann jeder, Gesundheit zu finden ist Ziel des Osteopathen."

Andrew Taylor StillBegründer der Osteopathie (1828-1917)
Andrew Taylor Still - Begründer der Osteopathie

Osteopathie in der Praxis

Portrait von Janne Schröder, Physiotherapeutin & Osteopathin bei LünePhysio

Janne Schröder

Physiotherapeutin & Osteopathin

Mitglied der

BAO - Bundesarbeitsgemeinschaft für Osteopathie e.V.

In unserer Praxis wird die Osteopathie von Janne Schröder praktiziert. Als ausgebildete Physiotherapeutin und Osteopathin verbindet sie beide Disziplinen für eine umfassende Behandlung ihrer Patienten.

Janne Schröder hat sich intensiv in der Osteopathie weitergebildet und verfügt über fundierte Kenntnisse in den verschiedenen osteopathischen Techniken. Sie behandelt Patienten jeden Alters mit einem individuellen, ganzheitlichen Ansatz.

Ihre Behandlung umfasst eine ausführliche Anamnese, eine gründliche körperliche Untersuchung und eine gezielte osteopathische Behandlung, die auf die individuellen Bedürfnisse jedes Patienten abgestimmt ist.

Was ist Osteopathie?

Osteopathie ist eine ganzheitliche, manuelle Therapieform, die den Menschen als Einheit von Körper, Geist und Seele betrachtet. Sie wurde im 19. Jahrhundert von dem amerikanischen Arzt Andrew Taylor Still entwickelt.

Die Osteopathie basiert auf dem Prinzip, dass der Körper über Selbstheilungskräfte verfügt und in der Lage ist, sich selbst zu regulieren und zu heilen. Der Osteopath unterstützt diese natürlichen Prozesse durch gezielte manuelle Techniken.

Im Zentrum steht die Suche nach der Ursache von Beschwerden, nicht nur die Behandlung der Symptome. Der Osteopath untersucht und behandelt den gesamten Körper, um Bewegungseinschränkungen und Spannungen zu finden und zu lösen.

Der Körper als Einheit

Alle Strukturen und Funktionen des Körpers sind untrennbar miteinander verbunden. Eine Störung in einem Bereich kann Auswirkungen auf den gesamten Organismus haben.

Selbstheilungskräfte

Der Körper verfügt über die Fähigkeit, sich selbst zu regulieren, zu heilen und gesund zu erhalten. Die Osteopathie aktiviert diese natürlichen Prozesse.

Struktur und Funktion

Struktur und Funktion beeinflussen sich gegenseitig. Eine optimale Funktion erfordert eine gesunde Struktur und umgekehrt.

Bewegung ist Leben

Alle Gewebe im Körper benötigen Bewegung, um gesund zu bleiben. Bewegungseinschränkungen können zu Funktionsstörungen führen.

Behandlungskonzepte

Die Osteopathie gliedert sich in drei große Bereiche, die je nach Beschwerdebild kombiniert eingesetzt werden:

Parietale Osteopathie

Die parietale Osteopathie beschäftigt sich mit dem Bewegungsapparat – Muskeln, Gelenke, Knochen, Bänder und Faszien.

  • Behandlung von Bewegungseinschränkungen in Gelenken
  • Lösung von Muskelverspannungen und Verhärtungen
  • Arbeit mit Faszien und Bindegewebe
  • Verbesserung der Gelenkbeweglichkeit
  • Therapie bei Rückenschmerzen, Nackenschmerzen und Gelenkbeschwerden

Viszerale Osteopathie

Die viszerale Osteopathie behandelt die inneren Organe und ihre Aufhängungen im Körper.

  • Verbesserung der Beweglichkeit der Organe
  • Behandlung von funktionellen Verdauungsstörungen
  • Arbeit mit den Aufhängungen und Verbindungen der Organe

Kranio-Sakrale Osteopathie

Die kranio-sakrale Osteopathie arbeitet mit dem Schädel, der Wirbelsäule, dem Kreuzbein und dem Nervensystem.

  • Behandlung des craniosacralen Rhythmus
  • Arbeit mit dem Nervensystem
  • Unterstützung bei Stress und emotionalen Belastungen
  • Behandlung nach traumatischen Verletzungen

Typische Beschwerden

Die Osteopathie kann bei verschiedenen Beschwerden und Erkrankungen helfen:

Bewegungsapparat

  • Rücken- und Nackenschmerzen
  • Gelenkbeschwerden (Knie, Hüfte, Schulter, etc.)
  • Verspannungen und Muskelverhärtungen
  • Bandscheibenprobleme
  • Sportverletzungen
  • Haltungsprobleme
  • Arthrose
  • Frozen Shoulder
  • Tennisarm
  • Karpaltunnelsyndrom

Kopf und Nervensystem

  • Kopfschmerzen und Migräne
  • Schwindel
  • Tinnitus
  • Kiefergelenksbeschwerden (CMD)
  • Konzentrationsstörungen
  • Stressbedingte Beschwerden

Verdauungssystem

  • Funktionelle Verdauungsstörungen
  • Sodbrennen
  • Blähungen
  • Verstopfung
  • Reizdarmsyndrom
  • Bauchschmerzen

Urogenitaltrakt

  • Funktionelle Blasenprobleme

Atmungssystem

  • Asthma
  • Chronische Bronchitis
  • Atemfunktionsstörungen
  • Brustschmerzen

Weitere Anwendungsbereiche

  • Erschöpfungszustände
  • Schlafstörungen
  • Unruhe und Nervosität
  • Begleitende Behandlung nach Operationen
  • Prävention von Beschwerden

Behandlungsablauf

Wie läuft eine osteopathische Behandlung ab?

1

Anamnese

Zu Beginn steht ein ausführliches Gespräch über Ihre Beschwerden, Ihre Krankengeschichte, Ihren Lebensstil und mögliche Vorerkrankungen. Auch Stress oder emotionale Faktoren können relevant sein.

2

Körperliche Untersuchung

Der Osteopath untersucht Sie mit den Händen. Dabei wird nicht nur die schmerzende Stelle betrachtet, sondern der gesamte Körper auf Bewegungseinschränkungen, Spannungen und Kompensationsmuster untersucht.

3

Behandlung

Basierend auf dem Befund erfolgt eine individuelle Behandlung mit verschiedenen osteopathischen Techniken. Die Behandlung ist sanft und wird je nach Bedarf aus den drei Bereichen (parietal, viszeral, kranio-sakral) kombiniert.

4

Nachbesprechung

Am Ende der Behandlung wird der Befund erläutert und gemeinsam besprochen, wie es weitergeht. Dies kann Empfehlungen für Übungen zuhause, Hinweise zur Eigenregulation oder die Planung weiterer Sitzungen umfassen.

Dauer

Eine osteopathische Behandlung dauert bei uns 50 Minuten.

Häufigkeit

Die Behandlungsabstände werden individuell angepasst, in der Regel 1-3 Wochen. Bei chronischen Beschwerden kann eine Behandlungsserie über mehrere Wochen oder Monate sinnvoll sein.

Vorbereitung

  • Bequeme Kleidung ist hilfreich
  • Vorhandene Befunde (z.B. MRT, Röntgen) können mitgebracht werden

Kosten & Krankenkassen

Informationen zur Kostenübernahme durch Krankenkassen

Gesetzliche Krankenkassen

Viele gesetzliche Krankenkassen übernehmen anteilig die Kosten für osteopathische Behandlungen im Rahmen von Satzungsleistungen oder als freiwillige Leistung.

Die Kostenübernahme variiert je nach Krankenkasse. In der Regel werden pro Jahr 3-6 Behandlungen mit einem bestimmten Betrag (z.B. 60-80% der Behandlungskosten) bezuschusst.

Wir empfehlen Ihnen, vor der Behandlung bei Ihrer Krankenkasse nachzufragen, ob und in welchem Umfang osteopathische Behandlungen übernommen werden.

Eine ärztliche Verordnung ist für die Kostenübernahme notwendig.

Private Krankenversicherungen

Private Krankenversicherungen übernehmen osteopathische Behandlungen in der Regel vollständig, sofern diese im Versicherungsvertrag enthalten sind.

Die Abrechnung erfolgt direkt mit der Versicherung über die Gebührenordnung für Heilpraktiker (GebüH) oder nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ).

Bitte klären Sie vor der Behandlung mit Ihrer privaten Krankenversicherung, ob und in welchem Umfang osteopathische Behandlungen abgedeckt sind.

Zusatzversicherungen

Viele Zusatzversicherungen für alternative Heilmethoden oder Heilpraktikerleistungen übernehmen osteopathische Behandlungen.

Die Höhe der Kostenübernahme variiert je nach Versicherungstarif. Manche Zusatzversicherungen übernehmen bis zu 100% der Behandlungskosten.

Informieren Sie sich bei Ihrer Versicherung über die genauen Konditionen und mögliche Höchstbeträge pro Jahr.

Selbstzahler

Selbstverständlich können Sie osteopathische Behandlungen auch als Selbstzahler in Anspruch nehmen.

Gerne informieren wir Sie über die Kosten. Kontaktieren Sie uns dafür einfach über unser Kontaktformular.

Häufige Fragen

Antworten auf die häufigsten Fragen zur Osteopathie

Osteopathie ist eine ganzheitliche, manuelle Therapieform, die den Menschen als Einheit von Körper, Geist und Seele betrachtet. Sie wurde im 19. Jahrhundert von dem amerikanischen Arzt Andrew Taylor Still entwickelt. Die Osteopathie basiert auf dem Prinzip, dass der Körper über Selbstheilungskräfte verfügt und in der Lage ist, sich selbst zu regulieren und zu heilen. Der Osteopath unterstützt diese natürlichen Prozesse durch gezielte manuelle Techniken.

Osteopathie kann bei vielen verschiedenen Beschwerden helfen, wie z.B. Rückenschmerzen, Nackenschmerzen, Kopfschmerzen, Migräne, Gelenkbeschwerden, Verdauungsproblemen, Stressbeschwerden, Schlafstörungen und vielen mehr. Die Osteopathie sucht nach der Ursache der Beschwerden und behandelt nicht nur die Symptome.

Eine gute osteopathische Behandlung beginnt mit einer ausführlichen Anamnese, gefolgt von einer gründlichen körperlichen Untersuchung. Der Osteopath untersucht den gesamten Körper, nicht nur die schmerzende Stelle. Die Behandlung erfolgt mit sanften, manuellen Techniken und wird individuell auf den Patienten abgestimmt. Am Ende wird der Befund erläutert und ein weiterer Plan besprochen.

Viele gesetzliche Krankenkassen übernehmen anteilig die Kosten für osteopathische Behandlungen im Rahmen von Satzungsleistungen oder als freiwillige Leistung. Die Kostenübernahme variiert je nach Krankenkasse. In der Regel werden pro Jahr 3-6 Behandlungen mit einem bestimmten Betrag (z.B. 60-80% der Behandlungskosten) bezuschusst. Eine ärztliche Verordnung ist für die Kostenübernahme notwendig. Wir empfehlen Ihnen, vor der Behandlung bei Ihrer Krankenkasse nachzufragen.

Private Krankenversicherungen übernehmen osteopathische Behandlungen in der Regel vollständig, sofern diese im Versicherungsvertrag enthalten sind. Viele Zusatzversicherungen für alternative Heilmethoden übernehmen ebenfalls osteopathische Behandlungen, teilweise bis zu 100% der Behandlungskosten. Bitte klären Sie vor der Behandlung mit Ihrer Versicherung die genauen Konditionen.

Osteopathen können sowohl Ärzte als auch Heilpraktiker sein. In Deutschland gibt es verschiedene Ausbildungswege zur Osteopathie. Wichtig ist, dass der Osteopath eine fundierte Ausbildung absolviert hat. In unserer Praxis wird die Osteopathie von einer ausgebildeten Physiotherapeutin und Osteopathin praktiziert, die über eine umfassende osteopathische Weiterbildung verfügt.

Osteopathie ist eine ganzheitliche Therapieform, die den gesamten Körper betrachtet und mit sanften Techniken arbeitet. Chiropraktik fokussiert sich hauptsächlich auf die Wirbelsäule und Gelenke und verwendet oft schnellere, direktere Techniken. Physiotherapie umfasst ein breites Spektrum an Behandlungsmethoden, die oft ärztlich verordnet werden. Osteopathie kann als Teil der Physiotherapie praktiziert werden, wie es in unserer Praxis der Fall ist.

Die parietale Osteopathie beschäftigt sich mit dem Bewegungsapparat – Muskeln, Gelenke, Knochen, Bänder und Faszien. Sie behandelt Bewegungseinschränkungen in Gelenken, löst Muskelverspannungen und arbeitet mit Faszien und Bindegewebe. Die parietale Osteopathie wird häufig bei Rückenschmerzen, Nackenschmerzen und Gelenkbeschwerden eingesetzt.

Die viszerale Osteopathie behandelt die inneren Organe und ihre Aufhängungen im Körper. Sie verbessert die Beweglichkeit der Organe und kann bei funktionellen Verdauungsstörungen, Sodbrennen, Blähungen und anderen organbezogenen Problemen helfen. Die viszerale Osteopathie arbeitet mit den Aufhängungen und Verbindungen der Organe.

Die kranio-sakrale Osteopathie arbeitet mit dem Schädel, der Wirbelsäule, dem Kreuzbein und dem Nervensystem. Sie behandelt den craniosacralen Rhythmus und wird häufig bei Kopfschmerzen, Migräne, Stress, emotionalen Belastungen und nach traumatischen Verletzungen eingesetzt. Die kranio-sakrale Osteopathie arbeitet sehr sanft und subtil.

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